4. Dezember 2020 - 19. März 2021

verlängert bis zum 21. Dezember 2020!

Karrierevorsprung durch SAP-Skills

Die Nachfrage steigt, die Angebote sind mannigfaltig und das Gehalt beträchtlich. SAP-Berater sind gefragt wie nie zuvor. Der anhaltende Erfolg des Walldorfer Softwareunternehmens bewirkt, dass immer mehr Unternehmen SAP-Produkte einsetzen. Entsprechend steigt die Zahl der benötigten Fachkräfte und Berater, die sich mit der Materie auskennen. Doch was genau tun SAP-Berater? In welchen Bereichen arbeiten sie? Und muss ein Absolvent mit SAP-Kenntnissen zwangsläufig Berater werden?

Rund 180.000 Kunden zählt die SAP AG im Jahr 2012 und ein Ende der anhaltenden Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist nicht absehbar. Neue Technologien, wie der verstärkte Einsatz von Business ByDesign und die In-Memory Technologie HANA, die riesige Datenmengen in Echtzeit filtern und analysieren soll, drängen auf den Markt. Aber auch die Nachfrage nach den bewährten Produkten wie ERP und CRM reißt nicht ab. Es gibt also immer mehr Kunden, die immer mehr Software benötigen. Dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass immer mehr Leute benötigt werden, die Unternehmen bei der Einführung und Implementierung eines SAP-Systems beraten und unterstützen. Dafür werden händeringend fähige SAP-Berater gesucht.

Die SAP-Beratung

Dabei ist „SAP-Berater“ keine geschützte Berufsbezeichnung. Es gibt keine gesonderte Ausbildung dazu. Unabdingbar sind jedoch Wirtschaftskenntnisse und technisches Knowhow z.B. aus der Informatik oder dem Ingenieurswesen, sowie – selbstredend – ein sattelfester Umgang mit SAP-Produkten. Erste Schritte auf diesem Gebiet machen Studenten vorzugsweise in Praktika oder SAP-Zusatzkursen neben ihrem Studium. Zudem sind soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Gesprächsführung mit dem Kunden enorm wichtig. Auch die Berufserfahrung ist eine entscheidende Komponente für Berater. Da die meisten Absolventen damit noch nicht punkten können, bietet sich in vielen Fällen ein Traineeprogramm für den Einstieg in die Beraterwelt an. Solche Traineestellen lassen sich unter anderem direkt bei der SAP finden, aber genauso in einschlägigen Beratungshäusern und EDV-Unternehmen.
Für SAP-Berater gibt es hauptsächlich drei Einsatzbereiche: Business-, Solution- und Technologie-Berater. Business-Berater untersuchen und analysieren Geschäftsprozesse und erkennen die Schrauben, an den gedreht werden kann und muss. Im Solution-Bereich geht es um die eigentlichen Module (CRM, ERP) und die Vorteile durch deren Einsatz. Technologie-Berater bereiten derweil die Basis für die Lösungen. Sie passen im Sinne der Service-orientierten Architektur die Systeme per NetWeaver den Geschäftsprozessen im Unternehmen an.
Diese Tätigkeiten können einerseits projektbezogen ausgeführt werden, was dem Berater viele Reisen und häufig wechselnde Kunden verspricht. Genauso können SAP-Berater jedoch auch fest in einem Unternehmen angestellt sein, um dort für den Reibungslosen Betrieb des Systems zu sorgen und gegebenenfalls Änderungen zu überwachen bzw. durchzuführen. Dabei ist nicht einzugrenzen in welchem Bereich ein Unternehmen tätig sein muss, um Stellen für SAP-Berater zu schaffen. Bei 180.000 SAP-Kunden werden SAP-Berater natürlich in Beratungshäusern, direkt bei der SAP aber auch in anderen Unternehmen aller Art und Größe gesucht.
Auch die Selbstständigkeit stellt für SAP-Berater eine gute Alternative dar. Die Auftragslage ist auf Grund der hohen Nachfrage sehr gut. Dabei ist mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 78 € zu rechnen. Berater in Festanstellung verdienen im Durchschnitt leicht über 61.000 €, was durch Aufstiege und Personalverantwortung schnell mehr werden kann. Die Einstiegsgehälter für Absolventen liegen in der Regel zwischen 38.000 und 45.000 €. Dabei steigt das Gehalt deutlich mit zunehmender Berufserfahrung. SAP-Zertifizierungen bereits bei der Bewerbung vorlegen zu können, kann sowohl die Chancen auf den Job als auch das Einstiegsgehalt positiv beeinflussen.

(Du willst mehr zum Thema SAP-Berater wissen? Dann lies hier weiter.)

Nicht jeder möchte Berater werden

Natürlich möchte nicht jeder Absolvent einer derzeit stark nachgefragten Studienrichtung wie Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen SAP-Berater werden. Das ist auch nicht nötig. SAP-Skills werden auch an andern Stellen im Unternehmen verlangt und bei der Bewerbung immer häufiger vorausgesetzt. Dabei sind die klassischen Berufsbilder von früher überholt. Die Arbeitswelt und die Anforderungen an heutige Absolventen werden immer komplexer. Programmierer haben heute kaum mehr eine Perspektive, wenn sie sich darauf beschränken, im Kämmerlein abgeschottet ihrer Arbeit nachzugehen. Softwareentwickler müssen heute fast immer auch die wirtschaftlichen Prozesse im Unternehmen verstehen und kennen um ihre Entwicklungen für das Unternehmen wirklich wertvoll zu gestalten. Auch Betriebswirte tun gut daran, SAP-Kenntnisse zu erwerben: Erstens, um die Systeme bedienen zu können. Und zweitens, um bei der Absprache mit der IT-Abteilung zu wissen, wie das System funktioniert, was es kann und was in welchem Umfang geändert werden könnte um Geschäftsprozesse zu verbessern.

Da derart viele Unternehmen in unterschiedlichsten Bereichen mit SAP-Produkten arbeiten, bietet sich jedem Studierenden die parallel zum Studium laufende Ausbildung in einem oder mehreren SAP-Bereichen als Chance, seine Karrieremöglichkeiten zu steigern. Dabei sollte lediglich die Wahl der SAP-Weiterbildung auf die Vorstellung der persönlichen beruflichen Zukunft abgestimmt werden. So wird der Marketingexperte in einem Unternehmen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf ein CRM-System stoßen. Der ausführliche Kontakt mit Kunden ist bei dieser Position das Eine. Das Andere ist, die Ergebnisse, Planungen, Rechnungen etc. zu verwalten – dies geschieht im CRM-System.
Als unternehmensinterner Entwickler ist Fachwissen im SAP-Bereich ebenfalls von großer Bedeutung. Neue Entwicklungen müssen sich mit der vorhandenen Software vereinbaren lassen. Bei Anpassungen im SAP-System selbst sind Kenntnisse im Bereich Customizing unabdingbar. Für Änderungen in der Programmierung des Systems sind ABAP-Kenntnisse nötig.

SAP wird heute auf allen Ebenen in Unternehmen eingesetzt. Dabei muss bereits die Verwaltung den Umgang mit dem ERP-System beherrschen um bspw. Daten anzulegen, zu pflegen und Rechnungen und Aufträge zu versenden. Auf höchster Ebene und im Controlling arbeiten Manager und andere Entscheidungsträger mit Business Intelligence Systemen, die die riesigen Mengen an Unternehmensdaten auf die verschiedensten Aspekte hin analysieren, um noch bessere Entscheidungen treffen zu können. Diese Entscheidungen können dann wiederum bspw. die Entwicklung neuer interner Softwareanwendungen zur Folge haben, die Notwendigkeit neuer Marketingaktionen offenbaren oder aufzeigen, dass ein Zulieferer zu teuer geworden ist und deshalb ein anderer gefunden werden muss.

Egal wo – SAP-Skills öffnen Türen

Um seinen Kunden stets die beste Beratung bieten zu können, muss ein SAP-Berater im Umgang mit den verschiedenen SAP-Modulen außergewöhnlich gut geschult sein. Sein Fachwissen muss dabei immer auf dem neusten Stand gehalten werden. Fortbildungen gehören zwangsläufig zum Berufsleben dazu. Aber auch Angestellte in Anwendungsunternehmen müssen sich stets mit neuen Produkten auseinandersetzen und zu Beginn auch die Bedienung der grundlegenden SAP-Module erlernen. Es ist also zunächst zweitrangig, welchen Karriereweg man nach seiner Ausbildung an der Universität oder Hochschule anstrebt. In nahezu allen Unternehmen jedweder Größe erwarten die Berufseinsteiger Herausforderungen im Umgang mit SAP-Systemen.
Wenn Absolventen Zertifikate vorlegen können, die ihnen die Fähigkeiten zum praktischen Umgang mit dem SAP-System bescheinigen (das Zertifikat der Universität Duisburg-Essen tut genau dies), ist dies ein gewichtiger Bonuspunkt jeder Bewerbung. Ein offizielles SAP-Zertifikat ist zudem ein weltweit anerkanntes Gütesiegel, das jedem Personalverantwortlichen Einsatzbereitschaft und das Vorhandensein wichtiger zusätzlicher Kompetenzen signalisiert. Zusätzlich wird dem potentiellen Arbeitgeber dadurch deutlich gemacht, dass keine langwierige Einarbeitungszeit oder eine teure Schulung nötig ist, weil das Fachwissen bereits mitgebracht wird: ein weiteres Argument für eine Anstellung. Neben den steigenden Karrierechancen für die Absolventen, bedeuten SAP-Kenntnisse darüber hinaus schlicht einen leichteren und angenehmeren Einstieg in die Berufswelt, da der Umgang mit der Unternehmenssoftware bereits souverän beherrscht wird.
SAP-Kenntnisse öffnen Türen, da sie heutzutage fast überall unabdingbar sind. Aus diesem Grund bietet erp4students in enger Kooperation mit der SAP University Alliances seit 2006 Studierenden die Chance, diese wichtigen Kompetenzen bereits parallel zum Studium zu erwerben. Nutzen Sie diese Chance. Sie werden es nicht bereuen!

 

Weitere Infos:

Stimmen aus Industrie und Wirtschaft zur Wichtigkeit von SAP-Skills.




© www.erp4students.de   Mittwoch, 8. Juni 2011 14:54 ds
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